GALJAS FAMILIE IN ODESSA
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Die Kinder
Nadina ist die kleinste in Galjas Familie.
Sie lebt seit 2 Monaten hier, wurde nachts bei starkem Frost zu Galja gebracht,
nachdem sie vorher mit anderen Kindern im Park lebte und bettelte. Alle ärztlichen
Untersuchungen hat sie durchlaufen, ein gesundes offenes Kind, dass sich in seinem
neuen Zuhause wohlfühlt.
Galjas Familie
in Odessa
Neuigkeiten aus dem Hause Martynow:
Am 8.11.2006 hat Galjas (leibliche) Tochter Violetta eine gesunde Tochter
namens Margarita zur Welt gebracht. Galja ist Großmutter geworden.
Wir gratulieren Ihnen!
Galjas Familie besteht inzwischen aus 26 Kindern. Im November ist Zurab neu
in die Familie aufgenommen worden. Seine Mutter ist tot, er war mit 15 Jahren
wegen Diebstahls bereits 2 Jahre im Gefängnis. Zurab malt sehr schön
und liest gern.
Im Sommer ist die 22-jährige Ira mit ihrem
Säugling Maxim (siehe
Sommerfotos) dazugekommen. Ira ist im Heim aufgewachsen und wurde mit Baby
vor die Tür gesetzt. Maxim ist fast ein Jahr alt und in seiner körperlichen
Entwicklung weit zurück.
Die große Tochter Aza studiert schon im dritten Jahr
Ukrainistik, zusammen mit Lutschik.
Veronique (20)
studiert am Pädagogischen Kollege, Bodgan (21)
besucht im 2. Jahr die Philosophische Fakultät. Vitja (21)
und Dima (22) arbeiten als Tischler, würden
aber auch gern studieren. Sascha (20) leidet
an Schizophrenie. Violetta (24),
Galjas einzige leibliche Tochter hat im November 2006 ein Kind bekommen. Margarita,
liebevoll Margusja genannt, wird von allen rührend umsorgt.
Vitaly (24)
hat sein Diplom in Grafik/Design verteidigt und arbeitet als Lehrer für
Zeichnen in der Schule.
Nastja (15) besucht ein juristisches Kollege.
Die anderen Kinder ( Vlada, Wanja, Olja, Sveta,
Martin, Marija, Erik, Lucky, Dennis, Nastja) gehen
zur Schule und beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit Malerei und Musik.
Katja (10)
ist nicht schulfähig, sie wird zu Hause unterrichtet. Emily (5)
und Nadina (4) werden ebenfalls zu Hause betreut.
Seit September
2006 leben die kleineren Kinder in einer Wohnung, die der Bürgermeister
zur Verfügung stellte. Sie befindet sich an der 5. Station, weit weg vom
Zentrum und ursprünglichen Lebensmittelpunkt. Die Wohnung wurde vorher
von einem sehr wohlhabenden Prokurator bewohnt, dem entsprechend ist auch die
Einrichtung teuer und prunkvoll. Absurd, wenn man die Armut der Familie berücksichtigt.
Die vielen Haustiere dürfen sich in der neuen Wohnung nicht aufhalten.
Der Vorteil ist, dass die Kinder nicht mehr ganz so beengt leben müssen.
Der Nachteil sind zeit- und geldaufwändige Fahrten, die nun zum Alltag
gehören.
Unsere beiden Dokumentarfilmerinnen haben endlich einen Produzenten
für ihr Projekt über Galjas Familie gefunden. Demnächst
finden Sie hier nähere Infos.
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Galjas Familie auf Besuch in Berlin