GALJAS FAMILIE IN ODESSA
NASCH SVIT IN ODESSA

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Aktuelles Projekt
Asteroid B 612 - interplanetare Begegnung nach Saint-Exupéry
Ein ukrainisch-deutsches Theaterprojekt

Gefördert von "Junge Wege in Europa" - ein Programm der Robert Bosch Stiftung

Gemeinsam mit Jugendlichen aus Berlin-Hellersdorf erarbeiteten 8 Kinder aus Galjas Familie unter der Leitung von Philinne Rinnert (Bühnenbildnerin) und Olga Khil (Soziologin) den"Kleinen Prinzen". Das Stück wurde im Sommer 2007 in Odessa und im Oktober 2007 in Berlin aufgeführt.
Wir freuen uns sehr über den Erfolg des Projektes und hoffen auf neue Möglichkeiten der Begegnung und Zusammenarbeit!

Bilder vom Theaterprojekt Asteorid
Projekte

Eingewöhnungszentrum für Straßenkinder

Problemskizze

Das Eingewöhnungszentrum soll als Teil eines Kinderdorfprojektes fungieren, dessen Errichtung angesichts der vielen Straßenkinder, die nach dem Zerfall der Sowjetunion verwahrlost und ohne Fürsorge leben, bitternötig scheint. In diesem Zentrum sollen die Kinder erste Fertigkeiten im Umgang mit einer sozialen Gemeinschaft erwerben, um sich später leichter in einen engeren Familienkreis einzugewöhnen.
Das gesamte Projekt eines Kinderdorfes ist relativ groß angelegt, daher ist es schwierig für den gesamten Rahmen Sponsoren zu finden. Wenn man das Projekt in einige autonome Sub-Projekte aufspaltet, scheint das Sponsorenproblem leichter lösbar. Wenn das Projekt erfolgreich realisiert wird, können wir folgende Schritte zur Schaffung verschiedener „Familientyphäuser“ annehmen.
Das Kinderdorf kann einen großen Beitrag zur Linderung des Problems der Straßenkinder darstellen. Hier können die Kinder Fertigkeiten erwerben, um später in Familien zu leben, das hilft ihnen entschieden beim Entwicklungsprozess. Im Moment versucht unser Staat das Straßenkinderproblem durch eine Intensivierung des Obdachlosenheimnetzes zu lösen.
Ein Asyl/Obdachlosenheim sollte als Zwischenstation fungieren, von wo aus die Kinder entweder in Erziehungsheime oder in Familien kommen.
Die von uns angestrebten „Häuser“ des Kinderdorfes unterscheiden sich grundlegend von städtischen Heimen: als „Eltern“ im Kinderdorf fungieren nur Gleichgesinnte, welche ernsthaft an der Lösung des Problems, an den Kindern interessiert sind. Hier muss Verantwortung übernommen werden, für alle Leute die mit den Kindern Kontakt haben. Im engen Kreis kann jeglichem Missbrauch vorgebeugt werden. Das ist ein heutzutage sehr verbreitetes und ernstes Problem.
So können Kinder, die ihre Eltern verloren haben, die Möglichkeit bekommen, in einer Familie erzogen zu werden, die ihnen gute Voraussetzungen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit bietet.

SOS
Odessa im März 2006


Die NGO "Nasch Svit" hilft Kindern ohne Eltern, die sonst auf der Straße leben würden. Direktorin des Zentrums ist Galina Martynowa. Galina ist davon überzeugt, dass nachhaltige Hilfe vor allem dann fruchtet, wenn man die Kinder in familienähnlichen Strukturen auffängt und aufzieht. Um eine normale Entwicklung zu nehmen und in der Gesellschaft seinen Platz zu finden, dürfen sich die Kinder nicht als minderwertige Wesen fühlen. Das Gefühl nicht vollwertig zu sein, verstärkt sich, wenn die Kinder keinen Schutz seitens der Eltern (sowohl innerlich als auch äußerlich) erfahren. Aus diesem Grunde hat Galina 25 Kinder angenommen, von den die 10 ältesten schon studieren und 18 bis 23 Jahre alt sind. 13 Schulkinder sind 7-15 Jahre alt, zwei vierjährige Kinder gehen noch nicht zur Schule. Die Kinder zeigen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und beim Lernen sehr gute Ergebnisse.
Die Behörden der Stadt Odessa schätzen Galinas Arbeit, aber unterstützen sie materiell kaum. Die Familie bewohnt 2 Räume in einer 3 Zimmerwohnung.
Die Aufgabe des Zentrums besteht darin, so vielen Kindern als möglich zu helfen, für dieses Ziel brauchen sie vor allem eines: ein Gebäude. Ein Haus kostet ca. 300 000-500 000 Dollar.
Galina Martynowa und ihre Kinder leben von der nicht kalkulierbaren Unterstützung durch Privatpersonen und dem Einkommen der älteren Kinder. Das löst unsere Probleme aber nur punktuell, uns fehlt es ständig am Nötigsten.
Wir bitten Organisationen und Privatpersonen in der Ukraine und in anderen Ländern um Hilfe für die Kinder dieses Fonds.
Außerdem hat Galina Martynowa ein Kinderdorf-Projekt erarbeitet, es könnte die Probleme vieler Kinder in Odessa und seiner Umgebung lösen. Mit kleinen Dingen beginnend, kann man die Probleme der Region im größeren Maßstab anpacken.
Unser Aufruf: „Von jedem einen Faden - dem Nackten ein Hemd.“



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